
Wein und Gastronomie in Neapel
Legen Sie bei oder nach Ihrem Besuch der Museen, Kunstgalerien und auf verschiedenen Spaziergängen, die Neapel und die gesamte Amalfi-Küste zu bieten haben, eine Pause in einem der zahlreichen Restaurants oder in einer Pizzeria, die Sie auf Ihrem Weg finden, ein, um die regionalen Spezialitäten zu kosten.
Zum Auftakt Ihres neapolitanischen Menüs empfehlen wir gemischten frittierten Fisch, vielleicht ganz traditionell in der „Tüte", und anschließend ein Nudelgericht mit Fleisch- oder Fischsauce wie z. B. Spaghetti mit Venusmuscheln oder Makkaroni mit neapolitanischem Ragout, das wie eine Bolognese-Sauce mehrere Stunden Garzeit benötigt und dieser in nichts nachsteht.
Zum Hauptgericht gehören unbedingt impepata di cozze (Miesmuscheln im Pfeffersud) oder triglie fritte (frittierte Meerbarben), vielleicht mit einer Portion parmigiana di melanzane (Auberginenauflauf) oder gateau di patate (Kartoffelkuchen).
Käseliebhabern empfehlen wir dagegen einen guten Scamorza oder den ausgezeichneten Caciocavallo, den Sie sowohl in der milden als auch in der pikanten Variante genießen können. Dazu darf ein gutes Gläschen Wein wie Greco di Tufo DOC, Taurasi DOCG, Fiano di Avellino oder Lacryma Christi del Vesuvio nicht fehlen.
Die Süßspeisen entspringen rigoros der neapolitanischen Feinbäckertradition: Versuchen Sie ein babà al rum (mit Rum getränktes Törtchen), eine sfogliatella riccia oder liscia (Blätterteiggebäck), vielleicht bei Pintauro, der berühmtesten Feinbäckerei Neapels, oder die struffoli, ein typisches Weihnachtsgebäck. Vergessen dürfen Sie jedoch nicht die Krönung aller Kuchen: die pastiera, die mit Ricotta, gegartem Weizen und Orangenblütenessenz zubereitet wird.
Den Abschluss dieses kulinarischen Intermezzos bildet ein guter Espresso: Kaffee ist in Neapel ein richtiges Kunstwerk, aber vor allem eine Gelegenheit, in einem der zahlreichen typischen Lokale des Zentrums wie zum Beispiel im alt eingesessenen Caffè Gambrinus soziale Kontakte zu pflegen und Geselligkeit zu genießen.
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