
Bologna
Ravenna, Stadt der Mosaikkunst
Sagt man Ravenna, denkt man sofort an die herrlichen Kunstschätze, denen diese Stadt ihre Ernennung zum Weltkulturerbe der Unesco verdankt. Hauptstadt des Weströmischen Reiches und Wiege der byzantinischen Kultur in Italien, ist Ravenna die Stadt der Mosaiken, die mit ihrem ganz besonderen Glanz die alten Kirchengewölbe erhellen. So in der Basilika San Vitale, einem eindrucksvollen achteckigen Bau, einem der bedeutendsten der frühchristlichen Zeit; im Mausoleum der Galla Placidia, ein kleiner, kostbarer Schrein; im Baptisterium Neoniano und in der Kirche Sant'Apollinare Nuovo. Außerhalb der Stadt, an der Strada Romea, steht einsam die Basilika Sant'Apollinare in Classe, dort, wo sich früher der römische Hafen befand. Und auch hier unvergesslich herrliche Mosaiken auf Goldgrund. An der Küste vor Ravenna sind verschiedene Naturreservate eingerichtet: Nach Norden hin, in Richtung Comacchio, einer malerischen kleinen Stadt auf dem Wasser, liegt ein Naturreservat am Po-Delta; ein anderes Reservat nach Süden hin, in Richtung Cervia, der Gartenstadt zwischen Strand und Pinienhain, wo der Flug von Reihern und Flamingos über den antiken Salinen fast wie ein Echo auf die bunten Farben der Sonnenschirme wirkt.
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