Reiseführer

Pisa

Lucca: Kunst, Ambiente und gutes Essen

Vieles verdient in Lucca einen Besuch. Zuerst einmal der Spaziergang auf den Mauern, von wo aus sich der Blick von der Stadt auf die großen Olivenhaine im Umland und dann bis hin zu den Apuaner Alpen und zum Apennin ausweitet, von dem das Tal der Garfagnana begrenzt ist. Wunderbar der Dom, der den Besucher in die Zeiten der Via Francigena zurück versetzt, mit dem bewegenden Grab von Ilaria del Carretto, die mit ihrem kleinen Hündchen zu Füßen in Marmor gehauen ist. Auf der Piazza del Mercato (Marktplatz) kann man die Ellipse mittelalterlicher Häuser bewundern, die auf dem Umkreis des römischen Amphitheaters entstanden sind. Daran vorbei führt Via Fillungo, wo das historische Caffè Di Simo die erste önogastronomische Etappe sein sollte. Ein weiteres bedeutendes Bauwerk ist die schöne Kirche San Michele in Foro, auf dem Platz, der das Herz und die Gute Stube der Stadt ist. Für einen Ausflug vor die Tore der Stadt ist Montecarlo zu empfehlen, in herrlicher Lage über dem Valdinievole, Mittelpunkt einer Weinstraße, die durch das Hügelland um Lucca führt, mit zahlreichen Weinherstellern, Restaurants und agrotouristischen Betrieben

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