Reiseführer

Pisa

Piazza dei Miracoli und Umgebung

Der Name „Piazza dei Miracoli" (Platz der Wunder) ist vom italienischen Dichter Gabriele D'Annunzio geprägt worden und gibt das große Staunen wieder, das den Besucher angesichts eines so großen Kunstschatzes ergreift: Dom, Baptisterium und Schiefer Turm, dazu das Camposanto (Friedhof) im Hintergrund. Überall kommt der typische romanische Stil von Pisa zum Ausdruck, unter der Verwendung vorzugsweise von weißem Marmor, mit den sich wiederholenden Motiven an den Loggien. Von der Piazza könnte man tausend Dinge erzählen, doch immer wieder lenkt der Schiefe Turm die Aufmerksamkeit auf sich (ein kleines Wunder auch die kürzlichen Restaurierungsarbeiten, die verhindern, dass er noch schiefer wird). Eine Besteigung ist eine wunderbare Erfahrung, auch wenn es eine Spirale von 300 Stufen zu bewältigen gilt, mit schwindelerregenden Ausblicken. Ist man einmal oben und geht um die sieben Glocken herum, weitet der Blick sich über die Piazza hinaus. Auf der einen Seite zur Ebene des Arno hin, zwischen dem Monte Pisano und den Hügeln der Pizzorne; auf der anderen zum Parco di San Rossore hin, ein weiteres Ausflugsziel für den, der romantische Spaziergänge, im Hintergrund das Meer, liebt.

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