
Pisa
Volterra und die Abtei Morrona
Volterra erscheint „als höchster Punkt eines hohen Hügels", wie Stendhal einmal sagte, „streng und kompakt, wie in Stein gehauen." Das Zentrum ist von mittelalterlichen Mauern umgeben und in seiner ursprünglichen Form erhalten. Herz der Stadt ist die Piazza del Palazzo dei Priori, mit anliegendem romanischen Dom. An einer Ecke der Stadtmauern steht die Rocca Nuova (Neue Festung), die auf die Anhöhe geht, die einst die Akropolis der ursprünglichen etruskischen Stadt Velathri war. Besondere Erwähnung verdienen das Archäologische Museum und das Alabaster-Kunsthandwerk, das hier seit alters her betrieben wird. Auf der Staatsstraße 438 della Valdera, zwischen Pisa und Volterra unterwegs, ist eine Etappe in Terricciola zu empfehlen: Ziel des Umwegs ist die Abtei Morrona, ein monumentaler, sehr eindrucksvoller Komplex, der einen Weinproduzenten von ausgezeichneter Qualität beherbergt. Unter den Weinen des Betriebes ist besonders ein Chianti zu nennen, zu dem auch Merlot- und Cabernet Sauvignon-Trauben verwendet werden, dazu verschiedene Weine aus neuen Rebsorten, ein Schnaps, ein Vinsanto (likörartiger Wein) und ein natives Olivenöl extra. Sehr zu empfehlen eine Übernachtung in einem agrotouristischen Betrieb, ganz gleich, zu welcher Jahreszeit.
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