
Triest
Der Colle San Giusto
Als erstes steht unbedingt der Aufstieg zum Colle (Hügel) San Giusto auf dem Programm, Mittelpunkt der ursprünglichen Stadt, das römische Tergeste, wobei terg ein archaischer Ausdruck für „Markt" ist, dem Triest eben seinen Wohlstand verdankt. Zu besuchen ist die aus zwei romanischen Basiliken entstandene Kathedrale, so malerisch, wie es nur ein „zusammengesetzter" Bau zu sein vermag: fünf asymmetrische Schiffe, eine bemalte Decke in Form eines umgekehrten Schiffsleibes, Apsiden und Mosaiken nach venezianischer Art, hochmittelalterlich das Baptisterium, der Glockenturm aus dem 14. Jh.. Vom Schloss hat man einen wunderbaren Blick auf Stadt und Golf und wird sich über die nächsten Etappen klar: Piazza Unità d'Italia mit den Straßen des Ghettos und der Altstadt; der Borgo Teresiano (die so genannte „Neustadt") mit der Piazza della Borsa (Börsenplatz) und dem Canal Grande und schließlich der Hafen und die Uferpromenade, mit einem Besuch im Museo Revoltella. Weiter schweift der Blick zum Habsburger Schloss Miramare, zum Faro della Vittoria (Sieges-Leuchtturm) und zur Hochebene des Karstlandes, wo Natur und gutes Essen zu Hause sind.
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