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Friggione, ein arme Leute Gericht unter den typischen Rezepten Bolognas

Friggione ist ein typisches Gericht aus Bologna. Ein einfaches Rezept, das zu Fleisch, Röstbrot und Polenta passt. 

Die Bologneser Küche zeichnet sich nicht nur durch Spezialitäten auf Basis von Eiernudeln aus, sondern weist auch einfache Rezepte auf, die auf schlichten Zutaten basieren. Dies ist der Fall beim Gericht Friggione, das auch Frizòn genannt wird, ein typisches Traditionsgericht auf der Basis von weißen Zwiebeln und Tomate.

Das Rezept geht auf das Jahr 1886 zurück und hat seine Wurzeln in den Bauerndörfern, die sich rund um den Stadtkern gebildet hatten. Ein einfaches Gericht, für das zwar ärmliche Zutaten verwendet werden, bei dem aber Aromen wissend kombiniert werden, die zu einem sehr interessanten Endergebnis führen.

Es handelt sich im Wesentlichen um eine Suppe, die aus weißen Zwiebeln zubereitet wird. Die Zwiebeln werden zunächst mit Salz und Zucker eingelegt und anschließend lange in einem Bett aus Schmalz und kleinen Tomaten gargekocht. Fast eine Anomalie im gastronomischen Panorama der Region Emilia Romagna, wo in der Regel Eiernudeln, Wurstwaren und Fleisch vorherrschen.

Dies Gericht ist eine passende Beilage für gekochtes Fleisch, Geschnetzeltes oder Bratwurst. Hervorragend auch auf Röstbrot und mit Polenta (Maisbrei).

Friggione stellt fast eine Anomalie im lokalen gastronomischen Panorama dar, denn die Region Emilia Romagna ist eigentlich die Heimat von Eiernudeln und Fleischsauce und das Rezept – genauso wie bei Tortellini und Tagliatelle – wurde von der Accademia Italiana della Cucina bei der Industrie- und Handelskammer von Bologna im Jahr 2004 hinterlegt.

Da dies Rezept sehr alt ist, hat es im Lauf der Jahre einige Änderungen erfahren, um es an den heutigen Geschmack anzupassen, so wurde z.B. der Schmalz durch Olivenöl ersetzt.

In den typischen Restaurants der Stadt kann man jedoch noch das Originalgericht kosten. Lassen Sie sich die Gelegenheit dazu nicht entgehen.