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Torino Film Festival: Das Internationale Festival des Jungen Films

Das große Ereignis des Jahres ist das 34. Torino Film Festival, und wie immer wird dem Publikum eine herausragende Auswahl ausgezeichneter Filme aus der ganzen Welt geboten werden.

Gegründet wurde das Festival 1982 vom italienischen Filmkritiker Gianni Rondolino, in Zusammenarbeit mit dem Turiner Kinomuseum. Rondolino wollte damit dem Publikum junge Filmemacher vorstellen, deren Werk man bisher nicht entsprechend gewürdigt hatte. 

Seitdem ist das Festival erwachsen geworden, unter seinen Verantwortlichen sind bedeutende Namen zu nennen wie Nanni Moretti, welche die Auswahl der Filme kuratiert und erweitert haben, so dass Turin heute mit Venedig als bedeutendstem Austragungsort eines italienischen Filmfestivals wetteifern kann.

Doch anders als in Venedig ist das Festival in Turin ein wahres Filmfestival der Stadt. Alle Vorführungen finden um Zentrum einer der größten, kulturell aufregendsten Städte Italiens statt. Mitten in der Stadt also, wo Sie nicht nur Unterkunft, sondern auch tolle Restaurants und Unterhaltsames während des ganzen Tages finden.

2015 standen eine Hommage an Orson Welles (Regisseur von Citizen Kane) sowie Vorführungen verschiedener Filme durch den Gastdirektor des Festivals Julien Temple (The Filth and the Fury) auf dem Programm. In der Abteilung „After Hours“ wurden unkonventionelle, experimentelle Filme vorgestellt, während auf dem allgemeinen Programm Premieren von Kunstfilmen weit bekannter Regisseure wie Apichatpong Weerasethakul und Chantal Akerman standen.

Das Programm „Cose Che Verranno“ hatte dagegen auf eine breite Auswahl an älteren Meisterwerken der Filmkunst gesetzt wie Blade Runner von Ridley Scott, Stalker von Andre Tarkovsky und Brazil von Terry Gilliam.

Dieses Jahr findet das Festival vom 18. bis zum 26. November statt, mit einem ebenso eindrucksvollen Programm wie im letzten Jahr. Bis jetzt steht fast, dass Gabriele Salvatores die Rolle des Gastdirektors übernimmt. Salvatores, unter dessen Filmen Mediterraneo und Ich habe keine Angst zu nennen sind, wird „Fünf leichte Stücke“ präsentieren, eine Auswahl von Filmen, die seine Karriere geprägt haben.

Außerdem wird das TFF auch wieder ein Forum für junge kreative Regisseure aus Italien und der ganzen Welt sein. Diesbezüglich ist die Zusammenarbeit mit dem Torino Film Lab zu nennen, das den Jungen Film unterstützt und Regisseure ausbildet.

Neben den neuen Gesichtern können sich die Besucher auch auf mehrere Premieren von Rang freuen, auf Themenprogramme, die besonderen Künstlern gewidmet sind, sowie auf eine breite Auswahl an Meisterstücken der weltweit besten jungen Filmemacher. 

Ganz gleich also, ob Sie den innovativen Film lieben oder eine Auswahl alter Lieblingsfilme sehen möchten – das Torino Film Festival ist Italiens größtes Kino-Event.

Dazu gibt diese außerordentliche Veranstaltung ihren Besuchern auch die Möglichkeit, einen Aufenthalt in Turin zu genießen und dabei einige der schönsten Filme des Jahres zu sehen.