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Bologna: Sehenswertes

Die Stadt erstreckt sich rund um die Piazza Maggiore, die berühmt für denNeptunbrunnen von Giambologna und für die zahlreichen an der Piazza liegenden Gebäude ist: die Basilika San Petronio, Palazzo dei Notai, Palazzo d’Accursio, Palazzo del Podestà und Palazzo dei Banchi.

Bevor man mit dem Besuch der diversen Gebäude beginnt, lohnt sich ein Blick in die Sala della Borsa. Im neunzehnten Jahrhundert befand sich hier das Zentrum der wirtschaftlichen Tätigkeiten, während die darin befindliche multimediale Bibliothek heute kultureller Mittelpunkt und zu einem beliebten Treffpunkt für die Einwohner geworden ist.

Die vom 14. bis zum 17. Jahrhundert erbaute Basilika San Petronio ist die imposanteste Kirche Bolognas und das fünftgrößte Gotteshaus Italiens. An der Fassade befindet sich ein Meridian aus dem Jahr 1655, während im Inneren Gemälde von Giovanni da Modena, Jacopo di Paolo, Lorenzo Costa und Amico Aspertini anzutreffen sind.

Verlässt man San Petronio durch die Arkaden von Via dell’Archiginnasio, gelangt man in Piazza Galvani mit dem Palazzo del Archiginnasio, der Sitz der Universität von Bologna ist.

Kehrt man in die Piazza Maggiore zurück, kann man den Palazzo d’Accursiobewundern, der als Rathaus fungiert und seinen Namen von der Bologneser Familie hat, die früher darin gewohnt hat. An seiner Fassade befindet sich die wunderschöne ‚Madonna con Bambino’, eine auf das Jahr 1478 zurückgehende vergoldete mehrfarbige Terrakotta Madonnen-Skulptur, sowie das Portal von Galeazzo Alessi, das Mitte des 16. Jahrhunderts gebaut wurde und auf dem eine Bronzestatue von Papst Gregor XIII. steht.

An der Nordseite der Piazza Maggiore stehen drei Gebäude, die ein Symbol für das kommunale Zeitalter der Stadt sind: Palazzo del PodestàPalazzo Re Enzo und Palazzo del Capitano del Popolo.

Eine weitere Sehenswürdigkeit Bolognas ist die Piazza della Mercanzia, an der sich der gleichnamige Palazzo befindet, ein gotisches Gebäude, das in alten Zeiten dem Zoll diente. Noch heute ist die Loggia zum Abladen der Waren zu sehen, deren Bau im Jahre 1384 begann.

Nur wenige Schritte von der Piazza della Mercanzia entfernt, beginnt eines der bezauberndsten und suggestivsten Viertel der Stadt: der Komplex von Santo Stefano, der auch als Sieben Kirchen von Bologna bekannt ist. Ein Verbund von Höfen und Arkaden von sieben Kirchen, die auf einem Isis gewidmetem Tempel errichtet wurden. Die Idee dazu stammte von San Petronio, dem Schutzpatron Bologna’s, der sich dabei an der Grabeskirche von Jerusalem inspirierte.