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Willst du mit uns einen Blick hinter die Kulissen des Flugbetriebs bei Air Dolomiti werfen?
Diesmal geht es um die allgemeingültigen Codes, die einen Flug regeln: Systeme, Instrumente, Checklisten und Abläufe, die die Piloten rigoros befolgen.
Jedes eingeschaltete Licht, jeder Datencheck, jede Treibstoffkontrolle trägt dazu bei, einen Flug in seiner ganzen Komplexität zu einem zuverlässigen und sicheren Reiseerlebnis zu machen.
Die Flugzeugbeleuchtung: So lassen sich Flugzeuge auch im Dunkeln „lesen“
Lichter dienen in der Luftfahrt nicht nur der Sichtbarkeit. Ihre Bedeutung liegt auch in der Kommunikation, Signalwirkung und Sicherheit. Lichter kommunizieren mit den Piloten, anderen Flugzeugen und dem Tower. Die Sprache der Lichter nutzt unterschiedliche Farben und Helligkeiten, sie wird auf jedem Flughafen und jeder Flugroute der Welt verstanden.
Dank der Flugzeugbeleuchtung, die durch internationale Standards (ICAO Annex 2, FAA AIM) reglementiert ist, kann ein Flugzeug auch im Dunkeln vom Boden oder von einem anderen Cockpit aus „gelesen“ werden.
Jedes Licht hat eine bestimmte Funktion:
- sich die Lichtschalter auf dem Overhead Panel befinden und nacheinander nach genau festgelegten Betriebsabläufen eingeschaltet werden?
- die Landelichter so konstruiert sind, dass sie der hohen aerodynamischen Belastung standhalten? Sie können eine Leistung von über 600 Watt erreichen und werden während des Fluges durch den Luftstrom gekühlt.
Früher befanden sich im Cockpit über 15 Kilo schwere Ordner mit Handbüchern und Karten. Heute passt das alles auf einen Tablet-PC.
Ein Electronic Flight Bag (EFB) ist heute eines der zentralen Instrumente in der Luftfahrt.
An Bord der Air Dolomiti Embraer enthält der „elektronische Pilotenkoffer“ (EFB-Gerät der Klasse B – EASA AMC 20-25) Betriebsdokumente, Handbücher, Checklisten, Leistungstabellen und digitale Echtzeit-Navigationskarten.
Mit einigen Fingertipps können die Piloten digitale Streckenkarten, sogenannte Enroute Charts, aufrufen. Sie zeigen u. a. Folgendes an:

Laut der EASA gibt es dank EFB weniger Navigationsfehler, und das Situationsbewusstsein ist besser geworden. Die digitale Konsultation beschleunigt Entscheidungen, verkürzt die Turnaround-Zeiten und trägt zu einer effizienteren Routenplanung bei, was auch dem Klima zugutekommt.
Die Kontrolle des Treibstoffstands (Fuel Check) wird vor dem Einschalten der Triebwerke und vor dem Start durchgeführt. Anschließend erfolgt der Fuel Check in Intervallen von 60 Minuten während des Fluges sowie nach der Landung bei ausgeschalteten Triebwerken.
In den ersten 60 Flugminuten wird die Kontrolle zweimal durchgeführt.
Neben der Treibstoffmenge prüfen die Piloten Folgendes:
Jahrzehntelang wurden für die Landelichter Glüh- oder Halogenlampen verwendet: Sie waren zwar leistungsstark, aber energieintensiv, hatten eine durchschnittliche Lebensdauer von nur wenigen hundert Stunden und mussten häufig gewechselt werden.
Heute hingegen verwenden Embraer und viele moderne Flugzeugflotten LED-Landelichter, die eine Lebensdauer von über 20.000 Stunden garantieren und mehr als 40 Prozent weniger Energie verbrauchen.
Dabei geht es nicht nur um technische Effizienz: Die LED-Technologie erhöht die Betriebssicherheit und verringert das Risiko ungeplanter Wartungsarbeiten. Außerdem verbessert die höhere Lichtintensität die gegenseitige Sichtbarkeit zwischen Flugzeugen und trägt so zur Flugsicherheit bei.
Für die Fluggäste ein unsichtbares Detail, für die Cockpit-Entwicklung ein deutlicher Sprung: Innovationen wie diese machen jeden Flug sicherer, effizienter und nachhaltiger.
Was wir euch mit Worten erzählt haben, könnt ihr auch in Bildern erleben.